Corporate News

Zweibrücken, 5. Oktober 2007

EPG: Businessmodell zeigt Erfolge

Positive Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2007

Die Engineered nanoProducts Germany AG (EPG) operiert mit einem außergewöhnlichen Businessmodell, bei dem nicht nur neue Werkstoffe über chemische Nanotechnologien entwickelt und produziert, sondern diese auch zur Herstellung hochwertiger Nanoprodukte mit Oberflächentechnik im eigenen Haus genutzt werden. Entscheidend ist dabei die kundenspezifische Produktentwicklung (customized development) für Global Player, die im Vorfeld der späteren Serienproduktion durch die EPG erfolgt. Inzwischen ist die Nachfrage führender Unternehmen aus aller Welt nach den Dienstleistungen und Produkten der EPG deutlich gestiegen. Da sich durch den hohen Innovationsgrad der Produkte auch ein hoher Entwicklungsaufwand rechnet, ist die EPG inzwischen in der Lage, kontinuierlich neue Nanoprodukte auf den Markt zu bringen.

Der Erfolg zeigt sich in einem im Vergleich zur Vorjahresperiode um mehr als 40% gestiegenen Umsatz im ersten Halbjahr 2007. Darüber hinaus konnte eine Reihe neuer lukrativer Verträge abgeschlossen werden:

-- Mit einem führenden deutschen Unternehmen der Gebäudeinstallation wurde ein Liefervertrag geschlossen, der die Antifingerprint- und Kratzfestbeschichtung von Bauteilen aus Edelstahl in Großserie umfasst. Über die eigene Produktion hinaus wurde die EPG auch mit der Generalunternehmerschaft für die gesamte Produktionskette mit mehreren Zulieferern beauftragt.

-- Mit einem der größten weltweit operierenden Unternehmen der Hausgerätebranche wurde ein Produktions- und Liefervertrag für Beschichtungen mit einer neuen Oberflächentechnik geschlossen. Der EPG ist es dabei gelungen, koch- und spülmaschinenfeste Beschichtungssysteme für den breiten Einsatz in der Produktpalette des Unternehmens zu entwickeln und zu applizieren. Zur Produktion sind neue Fertigungsförderrunden der EPG geplant.

-- Mit einem großen europäischen Erdöl- und Erdgas-Unternehmen wurde ein Entwicklungs- und Produktionsvertrag für die Verbesserung der Produktivität der Quellen geschlossen. Basis sind dazu Neuentwicklungen der EPG, mit denen es gelingt, die Menge an Staub oder Sand, die vom Erdgas oder Rohöl aus Formationen mittransportiert werden, drastisch zu reduzieren. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Vorvertrag mit einem Unternehmen aus dem mittleren Osten geschlossen.

-- Mit mehreren japanischen Großunternehmen wurden Entwicklungs- und Produktionsverträge geschlossen, bei denen optische Bauteile und Komponenten sowie weitere Produkte der Oberflächentechnik für die Massenproduktion vorgesehen sind.

„Alle Technologieentwicklungen der EPG zielen auf globale Märkte“, erklärt EPG-Vorstand Prof. Helmut Schmidt. „Insbesondere der asiatische Wirtschaftsraum ist dabei von hoher Bedeutung.“ Die Gründung eines Entwicklungs- und Produktionszentrums in Hyderabad (Indien) sei dazu ein wichtiger Schritt. Das Zentrum wird in diesem Herbst eröffnet und gibt der EPG die Möglichkeit, praktisch ohne Risiko Vermarktung und Produktion für den indischen Markt aufzubauen. Die EPG ist zu 50% beteiligt, die Investitionen wurden zu 100% von der indischen Regierung getätigt.

Über die EPG: Die Engineered nanoProducts Germany AG (Wandelanleihe, ISIN DE000A0JRP07) konzentriert sich auf die gesamte Wertschöpfungskette der chemischen Nanotechnologie und ist hier ein international anerkannter Technologieführer. Diese Position basiert auf einem über 15-jährigen Technologieaufbau der chemischen Nanotechnologie, einem entsprechend umfassenden IP-Portfolio, hohen F&E-Kapazitäten in Verbindung mit einem leistungsfähigen internationalen Forschungsnetzwerk sowie auf der maßgeschneiderten Serienproduktion durch die EPG. Die Gesellschaft mit Sitz in Zweibrücken hat in 2007 eine neue automatisierte Fabrik in Lothringen in Betrieb genommen, in der pro Tag bis zu 20.000 unterschiedliche Nanobauteile qualitätsgesichert beschichtet werden können. Die EPG beschäftigt zur Zeit rund 50 Mitarbeiter.

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